Meine Meinung

Nichts anderes als meine Meinung

Mythos: Mohammed und seine Anhänger wurden gezwungen aus Mekka zu fliehen

Vertreibung von MuslimenNur Mohammed war in Mekka gefährdet - und dies war, nachdem er einen Krieg gegen die Einheimischen, mit denen er dreizehn Jahre lebte, predigte.

Nachdem sein einflussreicher Onkel, Abu Talib, gestorben war, war Mohammed dem Zorn der Mekkaner ausgesetzt, die er seit so vielen Jahren ohne persönlichen Konsequenzen beleidigt hatte. Trotzdem wollten sie ihm nicht schaden, weil sie glaubten, dass er aufhören würde wenn sein Ärger über dem Verlust seines Beschützers abgeklungen ist. Die Annahme der Mekkaner war leider falsch.

Mohammed handelte schließlich eine Allianz mit einer anderen Stadt aus, Medina. Der Vertrag enthielt auch die Kriegsregeln gegen die Mekkaner. Die Vertragsparteien wurden gefragt: "Wisst ihr, zu was ihr euch verpflichtet, wenn ihr eure Unterstützung für diesen Mann verpfändet? Es ist Krieg gegen alles und jeden" (Ibn Ishaq / Hisham 299 und 305).

Das Kriegsversprechen wird von Ibn Kathir auch bestätigt: "Die Quraysh waren besorgt ... da sie wussten, dass er beschlossen hatte, mit ihnen zu kämpfen." (Band 2, S. 151)

Erst als Mohammed sich der bewaffneten Revolution gegen die Mekkaner verpflichtete, versuchten die Stadtführer ihn entweder zu töten oder zu vertreiben.

Die historische Darstellung widerspricht auch Rundweg die populäre Auffassung, dass alle Muslime nach Mohammeds Kriegserklärung aus Mekka fliehen mussten. In der Tat war es nur Mohammed selbst den die Mekkaner habhaft werden wollten. Dies wird bewiesen durch die Darstellung erzählt von Ibn Ishaq/Hisham (326-328) und Ibn Kathir (Vol. 2 p153) in der Mohammeds Schwiegersohn Ali in seinem Bett schläft um seine Feinde zu täuschen. Sie sollten annehmen, dass sie ihn in der Nacht in die Enge getrieben haben und sie ihn ergreifen können.

Nicht nur, dass die Mekkaner Ali auch nachdem sie herausgefunden hatten, dass sie getäuscht wurden, nichts antaten, blieb er noch einige Tage danach mit Mohammeds Tochter Fatima in der Stadt um den Transfer des Familienunternehmens nach Medina zu arrangieren.

Die Geschichte von Fatimas Schwester, Mohammeds ältester Tochter, bringt diejenigen in akute Verlegenheit, die darauf bestehen, dass Muslime in Mekka litten. Zaynab war mit Abu al-Aas ibn al-Rabee, einem der Erzfeinde Mohammeds, verheiratet und hatte keine Lust ihn oder Mekka zu verlassen. Als Mohammed ihren Mann in der Schlacht von Badr gefangen nahm, versuchte Zaynab ihn zu freizukaufen. Aber der Prophet des Islam ließ den Mann erst frei, bis sie versprach Mekka zu verlassen und mit ihm in Medina zu leben. Sie wurde tatsächlich dazu gezwungen ihre Ehe für das Leben ihres Mannes zu einzutauschen. Erst als Abu al-Aas sich damit einverstanden erklärte, "den Islam zu umarmen" (nachdem er sechs Jahre später bei einem muslimischen Karawanenangriff erneut als Geisel genommen wurde), ließ Mohammed die beiden zusammenleben.

Muslimische Biographen liefern die Namen anderer Muslime, die nach dem Abmarsch von Mohammed weiter in Mekka leben und es gibt keinen Hinweis darauf, dass sie verfolgt wurden. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Muslime in Medina in den heiligen Monaten nach Mekka pilgern konnten (Ibn Ishaq / Hisham 424 & Sure 2, Vers 196).

Es ist wichtig anzumerken, dass Mohammed seine eigene Handlungen in Medina mit seiner eigenen Vertreibung durch die Mekkaner rechtfertigte. Er begann die einheimischen jüdischen Stämme innerhalb von nur wenigen Monaten zu vertreiben. Die Verfechter des Islam behaupten gern, dass die Vertreibung (und völlige Hinrichtung) der Juden auf die unmittelbare Anordnung Mohammeds sei wegen ihrer "Feindschaft" gegen ihn notwendig gewesen.

Zum Leidwesen der Juden waren die Muslime weit weniger geduldig mit ihnen und sie hatten es viel schwerer als es für die Mekkaner mit Mohammed gewesen war. Es ist dies ist nur eine der vielen großen Heucheleien des Islam.

Eine rassistische Ideologie ist immer ihre eigene Rechtfertigung.

 

Mythos: Mohammed wurde in Mekka für das predigen des Islams verfolgt

Die Kaaba in MekkaLaut islamischen Historikern waren die Mekkaner tatsächlich ziemlich tolerant gegenüber Mohammed, der seine neue Religion predigte. Mekka war eine offene Gesellschaft, in der verschiedene Religionen respektiert wurden. Polytheisten, Juden und Christen lebten und verehrten Seite an Seite, besonders während der heiligen Monate, als heidnische Pilger von weit her kamen um ihre Rituale in der Kaaba durchzuführen.

Mohammed verursachte die Ressentiments der Einheimischen nicht durch die Verkündigung des Islam, sondern durch den Bruch mit mekkanischer Traditionen und dem verfluchen anderer Religionen:

Als der Apostel den Islam offen predigte, wie Allah ihn befahl, zog sich das Volk nicht zurück, oder wandte sich gegen ihn. So weit ich es gehört hatte, passierte das erst als er verächtlich von ihren Göttern sprach. Als er das tat, nahmen sie großen Anstoß und beschlossen einstimmig, ihn als einen Feind zu behandeln. (Ibn Ishaq / Hisham 167)
"[Mohammed] erklärte den Islam öffentlich zu seinen Mitstämmen. Wenn er dies tat, zogen sie sich nicht von ihm zurück oder lehnten ihn in irgendeiner Weise, soweit ich es gehört habe, bis er von ihren Göttern sprach und sie verurteilte. " (Al-Tabari Vol.VI, S.93)
 

Obwohl er dazu aufgefordert wurde aufzuhören, machte Mohammed weiter und provozierte selbst die Schwierigkeiten, indem er die örtliche Religion "verurteilte", was den Mekkanern große Sorge bereitete:

[Die Mekkaner] sagten, dass sie niemals solche Schwierigkeiten hatten, wie sie von diesem Kerl erlitten. Er hatte ihre Lebensweise als töricht erklärt, ihre Vorfahren beleidigt, ihre Religion geschmäht, die Gemeinde geteilt und ihre Götter verflucht (Ibn Ishaq / Hisham 183)
"Wir [die Mekkaner] haben niemals das ähnliches gesehen, was wir von diesem Mann [Mohammed] erlebt haben, er hat unsere traditionellen Werte verworfen, unsere Vorfahren missbraucht, unsere Religion geschmäht, uns gespaltet und unsere Götter beleidigt, wir haben viel durch ihn gelitten. " (Al-Tabari, Vol.VI S.101)
 

Das war nicht nur eine Beleidigung für die Menschen und ihre Traditionen, sondern es bedrohte auch die lokale Wirtschaft, die von der jährlichen Pilgerfahrt abhängig war. Dennoch wollten sie in Frieden leben und haben Mohammed Geld angeboten damit er aufhört Ärger zu machen:

Sie beschlossen, nach Mohammed zu schicken und mit ihm zu verhandeln und zu diskutieren ...
Als er kam und sich zu ihnen setzte, erklärten sie ihm, dass sie nach ihn geschickt hätten, damit sie miteinander reden könnten. Kein Araber hatte jemals einen Stamm so behandelt, wie Mohammed sie behandelt hatte, und sie wiederholten die Anklagen ...
Wenn es Geld war, das er wolle, würden sie ihn zu dem reichsten machen. Wenn es Ehre war, sollte er ihr Fürst sein; Wenn es Souveränität wäre, würden sie ihn zum König machen. (Ibn Ishaq / Hisham 188)
 

Ein weiterer Beweis, dass die Mekkaner kein Problem mit dem Islam haben, der neben ihrer eigenen Religion existiert, findet sich in der Episode, die als die Satanischen Verse bekannt ist, wieder. Laut muslimischen Historikern stimmte Mohammed kurzfristig der Forderung zu, die lokalen Götter nicht zu verunglimpfen und die Rechte anderer für ihre Religion zu akzeptieren.

Die Mekkaner waren eindeutig erleichtert, dass die beispiellose Spannung der religiösen Überzeugungen gebrochen wurde. Sie freuten sich, indem sie neben den Muslimen an der Kaaba beteten. Sie akzeptierten die Muslime, sobald Mohammed auch sie akzeptierte.

Leider war die Zeit des Friedens und der Brüderlichkeit nur von kurzer Dauer. Mohammed spürte bald die Wirkung seiner eigenen Worte. Seine Anhänger begannen den Widerspruch zwischen seinen früheren Forderungen und seiner neu gefundenen Toleranz für andere Glaubensrichtungen in Frage zu stellen. Um nicht sein Gesicht zu verlieren ließ er dann den Mekkanern seine Feindseligkeit um so mehr zu spüren.

 

Mythos: Mohammed wurde von seinen Gegnern in Mekka gefoltert

Folter und GewaltVerfechter des Islam behaupten gerne, dass "Unser Prophet (Friede sei mit ihm) erlitt viel Gewalt und Folter in den Händen der Polytheisten". Wie man nachfolgend unschwer erkennen kann ist so etwas nie passiert. Im Gegensatz zu einigen seiner weniger glücklichen Anhänger des Islams, genoss Mohammed den Schutz seines mächtigen Onkels, Abu Talib:

[Die führenden Männer von Mekka] gingen zu Abu Tablib und sagten: "Dein Neffe hat unsere Götter verflucht, unsere Religion beleidigt, unsere Lebensweise verhöhnt und unsere Vorfahren des Irrtums beschuldigt. Entweder musst du ihn aufhalten oder du musst uns an ihn heranlassen "
 

Aber Abu Talib wollte nicht nachgeben:

Der Apostel setzte sich auf seinem Weg fort ... Infolgedessen verschlechterte sich sein Verhältnis zu den Quraisch [Mekkanern] und die Männer zogen sich in Feindschaft zurück. (Ibn Ishaq / Hisham 168).
 

In dreizehn Jahre war das Schlimmste, was Mohammed in Mekka je passiert war, dass er Staub von einem Zwischenrufer auf ihn geworfen und er gelegentlich verspottet wurde, während er in der Kaaba betete. Er hörte nicht auf die Mekkaner zu provozieren. Einmal erklärte ihnen, dass er gekommen war, um sie "zu abzuschlachten" (Tabari Vol. IV, Seite 101) Dies veranlasste sie, Mohammed in einem Versuch festzusetzen (von einem mit den Namen Uqba). Er wurde aber wieder unverzüglich und unverletzt freigelassen:

Dann verließen sie ihn. Das ist das Schlimmste, was ich je gesehen habe. (Ibn Ishaq / Hisham 184).

Ich fragte "Abdullah bin 'Amr bin Al-'As, um mich über das Schlimmste zu informieren, das die Heiden Allahs Apostel angetan hatten".
Er sagte: "Während Allahs Apostel im Hofe der Kaaba betete, kam Uqba bin Abi Mu'ait, nahm Allahs Apostel an der Schulter, drehte sein Gewand um seinen Hals und würgte ihn stark. Abu Bakr kam und packte Uqba's Schulter und stieß ihn von Allahs Apostel weg und sagte: "Möchtest du einen Mann töten nur weil er sagt: 'Mein Herr ist Allah,' und er ist zu dir gekommen mit deutlichen Zeichen von deinem Herrn?" (Bukhari 60:339)
 

Als Uqba in der Schlacht gefangen genommen wurde hatte Mohammed während der Schlacht von Badr die Gelegenheit dem Mann zu verzeihen. Nach Ansicht seiner Biographen wählte der Prophet des Islam die Möglichkeit ihn stattdessen zu töten obwohl der unbewaffnete Gefangene um sein Leben bat.

Ein Hadith bestätigt auch, dass Mohammed keine physische Gewalt von den Mekkanern erlitt:

Allahs Apostel sagte: "Ist es nicht erstaunlich, dass Allah mich vor der Gewalt und dem Fluch der Quraish beschützt? Sie schmähen Mudhammam und verfluchen Mudhammam, während ich Mohammed bin (und nicht Mudhamma)"
(Bukhari 56:733)
 

Wie an mehreren Stellen erwähnt wird, war die schlimmste was Mohammed ertragen musste, dass Abu Jahl und andere ihn verspotteten indem sie ihm die Därme eines Tieres auf den Rücken legten während er betete (Bukhari 4:241). Die Männer, die dies taten, wurden später von den Muslimen getötet.

Auch der Koran bietet keine Unterstützung für die zeitgenössische These an, dass Mohammed körperlichen Gewalt in Mekka erlitt. Trotz der vielen harten Dinge, die über diejenigen gesagt wurden, die ihn vertrieben und deren Redundanz im Koran so reichlich vorhanden ist, dass es die Mehrheit des Textes umfasst.

Es gibt auch eine ganze Sure die sich der Beschreibung der grausamen und sadistischen Folter widmet, welche auf Abu Lahab und seine Frau in der Hölle wartete. Es sind die einzigen Menschen welche im Koran namentlich erwähnt werden (ausgenommen Mohammed und seinem Schwiegersohn Zaid). Doch nach einem authentischen Hadith war ihr einzige Verbrechen die persönliche Verhöhnung des "Gesandten" in Mekka (Muslim 406, Bukhari 60:475).

 

Mythos: Mohammed war ein mutiger Krieger welcher Allah vertraute

Allahs SchutzSo stark ist der Kult der Persönlichkeit im Islam, dass die meisten Muslime den Gegensatz zwischen Mohammeds Worten und seinen Taten nicht erkennen. Es gibt viele Stellen im Koran, in denen Mohammed sagt, dass er darauf vertraue von Allah beschützt zu werden:

O du Gesandter, übermittele, was zu dir (als Offenbarung) von deinem Herrn herabgesandt worden ist! Wenn du es nicht tust, so hast du Seine Botschaft nicht übermittelt. Allah wird dich vor den Menschen schützen. Gewiss, Allah leitet das ungläubige Volk nicht recht. (Sure 5, Vers 67 - siehe auch Sure 8, Vers 30)

Keiner Seele ist es möglich zu sterben, außer mit Allahs Erlaubnis (und) nach einer befristeten Vorbestimmung. Wer die Belohnung des Diesseits will, dem geben Wir (etwas) von ihm; und wer die Belohnung des Jenseits will, dem geben Wir (etwas) von ihm. Und Wir werden (es) den Dankbaren vergelten. (Sure 3, Vers 145)

 

Er ermutigte auch seine Männer zu glauben, dass sie selbst in einer rücksichtslos geführten Schlacht sicher sein werden:

[Auf bin Harith fragte:] "Oh Allahs Apostel, was lässt Allah mit Freude über seine Diener lachen?"
Er antwortete: "Wenn er sich mit Freude und ohne Schutz in die Mitte seiner Feinde wirft."
(Ibn Ishaq/Hisham 445)
 

Wie sich herausstellt, nahm Auf seinen Rat und tat genau das:

Auf zog seine Rüstung aus und warf ihn weg: dann ergriff er sein Schwert und kämpfte gegen den Feind, bis er erschlagen wurde.
(Ibn Ishaq/Hisham 445)
 

Aufs Schicksal in der Schlacht von Badr musste einen Eindruck auf Mohammed gemacht haben, denn das nächste Mal, als der Prophet des Islams in die Schlacht kam (bei Uhud), legte er sich zwei Rüstungen an (Ibn Ishaq / Hisham 560).

Andere Teile der Schlacht von Uhud scheinen die Idee zu unterstützen, dass Mohammed selbst über die Fähigkeit Allahs und seiner Engel ihn zu beschützen zweifelte. Er hielt sich nicht nur fest im Hintergrund seiner Armee, sondern stellte auch sicher, dass er stets von einer kleinen Gruppe von Bodyguards umgeben war. Dies war eine strategische Entscheidung, die tatsächlich zum Tragen kam, als der Feind unerwartet die muslimischen Reihen durchbrach und direkt in sein Gebiet vorstieß.

Allahs Engel waren natürlich nirgendwo zu finden. Mohammed versuchte verzweifelt seine eigene Haut zu retten und begann das Paradies den Männern im Austausch für ihr Leben zu verkaufen (Sahih Muslim 19:4413).

Wie die Passage erzählt traten sieben Männer für das Versprechen, dass sie seine "Begleiter im Paradies" werden, einzeln auf um in der Verteidigung Mohammeds getötet zu werden. Keiner dieser Intelligenzbestien schien zu hinterfragen, warum Mohammed selbst so sehr darauf bedacht war "das wunderbare Jenseits" zu vermeiden.

Ein Mann namens Abu Dujana, schützte den Apostel mit seinem Körper (Ibn Ishaq / Hisham 573). Dem Bericht zufolge sammelten und türmten sich auf seinem Rücken Pfeile bis er tot zusammenbrach.

Mohammed gelang es über Felsen auf einen nahen Berg zu fliehen. Es war wegen seines Alters schwierig geworden und zusätzlich hatte er zwei Rüstungen angezogen. Als er danach aufzustehen versuchte, konnte er es nicht. Talha hob ihn auf. (Ibn Ishaq / Hisham 577)

Wie man erwarten könnte, war die Niederlage der Muslime bei Uhud so etwas wie ein peinlicher Moment für den selbsternannten Propheten. Uhud war eine Rache Angriff der Quraisch für das, was er ihnen in einer der früheren Schlachten angetan hatte. Nun wurden viele Muslime getötet und deren Körper verstümmelt.

Auch Mohammed, der Apostel des mächtigen Allahs wurde verwundet. Er wurde von einem geworfenen Stein im Gesicht verletzt (vielleicht gerade als er sich hinter die anderen auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit versteckt hatte). Das Blut schien im Widerspruch zu seinem anmaßenden Anspruch Allahs Auserwählter zu sein. Allah lehnte es offensichtlich ab den Stein aus der Luft zu fangen.

Zuerst versuchte Mohammed das Vertrauen seines Volkes mit einer prahlerischen Kriegsgeschichte zurückzugewinnen. Um die Aufmerksamkeit von seiner Gesichtsverletzung abzulenken behauptete er den Mann, der es getan hatte, getötet zu haben (Ibn Ishaq/Hisham 576).

Mohammed verbot es die Toten nach Medina zurück zu bringen und dort zu begraben. Dies hätte die Demütigung seiner jungen Religion vertieft und das Vertrauen in ihn weiter untergraben (Ibn Ishaq / Hisham 586).

Als nächstes folgte eine Reihe von Ausreden, um die Niederlage in Uhud zu erklären. Dies ist in der dritten Sure des Koran beschrieben. Die schwächste Entschuldigung ist, dass das Debakel notwendig war um die Gläubigen "zu testen" und damit "Allah die Gläubigen erkennen kann" (Sure 3, Vers 140). Vielleicht fragte jemand dann die nächstliegende Frage, wie ein allwissender Allah es sonst nicht wissen könnte, was wieder weitere Entschuldigungen hervorrufen konnte

Mohammeds nächster Versuch war die Schuld an einem Kontingent von "Heuchlern", welches nicht mit ihnen im Kampf war, zuzuschieben (Sure 3, Vers 167). Aber dies war auch in Badr der Fall, wo die Muslime erst durch die Hilfe von Allahs Engel siegten. Natürlich wurden diese nur von Mohammed gesehen. Warum gab es diese Mal keine Engel?

Schließlich machte Mohammed einfach die Sünden seines Volkes für die eigene Niederlage verantwortlich und forderte sie auf um seine Vergebung zu bitten. Sie hatten ihn in eine Schlacht, welche er nicht wollte, geschoben und dann kämpften sie sogar noch schlecht. Offenbar hatten die Menschen Mohammed gestürzt. Wenn das Volk seinen Irrtum anerkennt, dann wird er und Allah großmütig zu sein (Sure 3, Vers 152, 153, 154).

Zum Ausgleich machte Mohammed auch noch den Teufel für seine Niederlage verantwortlich (Sure 3, Vers 155).

Der Meister der Psychologie gewann schließlich das Vertrauen seines Volkes wieder. Hilfreich war dazu auch eine neue Serie von Überfällen auf Karawanen von Mekka, welche den Wohlstand der Gemeinschaft wieder anhoben.

Die muslimische Skepsis bleibt bis heute bestehen. Vergleicht man die historische Darstellung von Mohammeds Verzweiflung und Flucht in Uhud mit dem Kommentar vom Übersetzer Yusuf Ali aus dem 20. Jahrhundert, ist dies geradezu konträr zur Geschichtsschreibung:

"Es gab keine Möglichkeit ... Wäre es nicht [Mohammeds] Festigkeit, Mut und Kühle gewesen, wäre alles verloren gegangen." (Yusuf Ali Anmerkung #442).
 

Was Mohammed angeht, vertraute er selbst nicht länger Allahs Schutz. Tatsächlich verewigte er im Koran die Verpflichtung seines Volkes ihn mit ihren Waffen zu beschützen. Sogar bis zu dem Punkt, dass seine Leibwächter Waffen in eine Moschee tragen konnten, wenn er anwesend war:

Und wenn du unter ihnen bist und nun für sie das Gebet anfuhrst, dann soll sich ein Teil von ihnen mit dir aufstellen, doch sollen sie ihre Waffen nehmen. Wenn sie (die Betenden) sich dann niedergeworfen haben, sollen sie hinter euch treten´, und ein anderer Teil, die noch nicht gebetet hat, soll (nach vorne) kommen. Und sie sollen dann (auch) mit dir beten; doch sollen sie auf ihrer Hut sein und ihre Waffen nehmen. Diejenigen, die ungläubig sind, möchten, dass ihr eure Waffen und eure Sachen außer acht lasst, so dass sie auf einmal über euch herfallen (können). Es ist keine Sünde für euch, wenn ihr unter Regen zu leiden habt oder krank seid, eure Waffen abzulegen. Aber seid auf eurer Hut. Gewiss, Allah bereitet für die Ungläubigen schmachvolle Strafe.
(Sure 4, Vers 102)
 

Obwohl Allahs "ewiges Wort" für die Menschen gedacht ist, haben diese Anweisungen welche seine persönlichen Leibwächter betreffen, heute absolut keine Relevanz mehr. Es sei denn, sie sollen die muslimischen Fundamentalisten in ihrer anhaltenden Praxis ermutigen, Waffen in Moscheen zu verstecken und von dort sogar Terrorangriffe zu planen.

Schließlich gibt es auch starke Beweise dafür, dass Mohammed vergiftet wurde. Zumindest glaubte er, dass dies der Fall sei. Sein Tod war nicht angenehm. Laut seinem Biographen "erlitt er viel Schmerz" (Ibn Ishaq / Hisham 1006).

Vielleicht ist ein Grund, warum zeitgenössische Muslime nicht bereit sind diesen Bericht zu akzeptieren. Da dies dem Anspruch göttlichen Schutzes widerspricht. Aber auch der Koran erwähnt, dass sich Allahs Apostel auf seinen eigenen Sicherheitsdienst verließ.

 

Mythos: Mohammed überfiel Karawanen um gestohlene Güter zurückzuholen

KarawaneNachdem es Mohammed in seiner Heimatstadt Mekka geschafft hatte alle gegen sich aufzubringen und sein einflussreicher Onkel, welcher ihn beschützte, verstarb, fanden Mohammed und seine Hand voll Muslime viele Kilometer entfernt, in Medina ein neue Bleibe.

Nach seiner Vertreibung aus Mekka schickte Mohammed seine Männer auf sieben erfolglose Überfälle gegen mekkanische Karawanen, bevor sie schließlich eine fanden welche sie plündern konnten. Diese Karawane war besonders verwundbar, weil der Angriff während der heiligen Monate kam, als die Kaufleute es am wenigsten erwarteten. Aufgrund der allgemein vereinbarten Regel galt, dass die Stämme der Gegend einander während dieser Zeit nicht angreifen:

[Ein muslimischer Räuber], der den Kopf rasiert hatte, blickte auf sie herab, und als sie ihn sahen, fühlten sie sich sicher und sagten: "Sie sind Pilger, ihr habt nichts vor ihnen zu fürchten."
(Ibn Ishaq / Hisham 424, Ibn Kathir V.2 S.242)

 

Der rasierte Kopf ließ den Moslem eher wie einen Pilger als einen Räuber aussehen, was bei der Karawane den falschen Eindruck der Sicherheit erweckte. Wie auch immer, der Islam ist eine andere Art von Religion als bei den Mekkanern üblich war:

[Die muslimischen Räuber] ermutigten einander und beschlossen, so viele wie möglich von ihnen zu töten und alles was sie hatten mitzunehmen. Waqid schoss Amr bin al-Hadrami mit einem Pfeil und tötete ihn ...
(Ibn Ishaq / Hisham 425, siehe auch Ibn Kathir V.2 S.243)

 

Laut Ibn Kathir bestreiten die in Mekka lebenden Muslime nicht, dass ihre Brüder in Medina getötet, gefangen und gestohlen haben, aber sie verweigern zu akzeptieren, dass dies während der heiligen Monate geschehen war:

Der Quraysh sagte, dass Mohammed und seine Gefährten gegen die Heiligkeit des Heiligen Monats verstoßen und Blut vergossen, das Eigentum beschlagnahmt und Gefangene genommen, haben. Diejenigen, die sie unter den Muslimen widerlegten, die in Makkah blieben, antworteten, dass die Muslime dies während des Monats von Sha`ban (was kein heiliger Monat ist) getan haben.
(Ibn Kathir)

 

Angesichts des Gesichtsverlustes, indem er seinen Irrtum zugesteht, ging Mohammed in seine Hütte und tauchte mit einer zweckmäßigen und rechtzeitigen Offenbarung "von Allah" wieder auf, die eine rückwirkende Erlaubnis für den Überfall lieferte (und selbstverständlich die gestohlenen Besitztümer für seinen eigenen Gebrauch sanktionierte):

Sie fragen dich nach dem Schutzmonat, danach, in ihm zu kämpfen. Sag: In ihm zu kämpfen ist schwerwiegend. Aber von Allahs Weg abzuhalten – und Ihn zu verleugnen –, und von der geschützten Gebetsstätte (abzuhalten) und deren Anwohner von ihr vertreiben, ist (noch) schwerwiegender bei Allah. Und Verfolgung ist schwerwiegender als Töten. Und sie werden nicht eher aufhören, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abgekehrt haben – wenn sie (es) können. Wer aber unter euch sich von seiner Religion abkehrt und dann als Ungläubiger stirbt –, das sind diejenigen, deren Werke im Diesseits und im Jenseits hinfällig werden. Das sind Insassen des (Höllen)feuers. Ewig werden sie darin bleiben.
(Sure 2, Vers 217)

 

Man muss beachten, dass der Koran die Mekkaner nicht beschuldigt Muslime zu töten, sondern nur dass sie "verfolgt" wurden, weil sie den Zutritt zur "heiligen Moschee" (der Kaaba) behinderten. Die Ermordung der Mekkaner durch die Muslime war die erste tödliche Begegnung zwischen den beiden Gegnern. Dies ist von akuter Peinlichkeit für zeitgenössische Verfechter des Islam, die uns sagen wollen, dass der Islam gegen jegliche Tötung ist, ausgenommen davon ist die Selbstverteidigung.

Aus diesem Grund entstand auch der moderne Mythos, dass die Muslime damals einfach "zurücknahmen", was ihnen gehörte - eher als anspruchsvolle Rache als Stehlen. Zeitgenössische Islam Verfechter sagen gerne, dass Mohammed und seine Anhänger im Grunde von den Mekkanern auf dem Weg aus der Stadt beraubt wurden. (Der Film von 1976, "Die Botschaft", verewigt auch dieses Missverständnis).

Verfechter des Islam sind etwas vage, wenn sie Eigentumsdiebstahl und das Töten rechtfertigen müssen. Besonders von jemandem, den sie sonst als Vorbild der Tugend darstellen wollen. Sie versuchen lediglich zu erklären, wie die einzelnen Opfer der nachfolgender muslimischen Übergriffe, in der Regel die Karawanenreisende und Arbeiter, direkt für diesen vermeintlichen Diebstahl verantwortlich waren. Ein größeres Problem ist, dass es keine Belege für das Missverständnis gibt wo die Muslime behaupten, dass sie nur das "zurücknahmen, was ihnen gehörte". In der Tat ist dies auch durch die frühen historischen Aufzeichnungen ausdrücklich widerlegt.

Das Ereignis des ersten Angriffs auf mekkanische Karawanen wird von Mohammeds Biograph, Ibn Ishaq / Hisham, sehr gut beschrieben, aber nirgendwo erwähnt er den Inhalt der Karawane als muslimisches Eigentum. Tatsächlich beschreibt Ishaq dass die Güter ausdrücklich den Mekkanern gehörten:

Eine Karawane von Quraish, die trockene Rosinen und Leder und andere Waren von Quraish mit sich führte, zog vorbei ... "
(Ibn Ishaq / Hisham 424)

 

Man beachte auch, dass die von der Karawane geplünderte Ladung Rosinen umfasste, die längst verdorben wären, wenn sie von Trauben geerntet und getrocknet worden wären, bevor sie Mekka fast ein ganzes Jahr zuvor verließen. Außerdem wurde ein Fünftel der Beute Mohammed als Kriegsbeute gegeben, was nicht der Fall gewesen wäre, wenn sie zu einem anderen Muslim gehörte (Ibn Ishaq / Hisham 425).

Die meisten Muslime, welche in Mekka lebten, kamen von den unteren Sprossen der sozialen Leiter und hatten anfangs wenig Vermögen. Diejenigen, welche ein Vermögen gehabt haben, hätten mehrere Jahre gebraucht um ihre Vermögenswerte aufzulösen um sie an einen neuen Ort zu bringen. Der Anstifter der Zwietracht war Mohammed, der einzige Muslim, der buchstäblich gezwungen war aus Mekka über Nacht zu fliehen. Seine Geschäftsangelegenheiten wurden in seinem Namen von Ali, seinem Schwiegersohn, abgewickelt:

Ali verbrachte drei Tage und Nächte in Mekka bis er die Einlagen des Apostels wieder hergestellt hatte.
(Ibn Ishaq/Hisham 335)

 

Also, wenn die Muslime in Medina versuchen würden, gestohlene Waren zurückzuholen, warum plündern sie dann mekkanische Karawanen? Mohammed erklärt den wahren Grund für die Plünderung und die Tötung:

"Wenn ihr im heiligen Monat getötet habt, so haben sie euch von dem Weg Allahs mit ihrem Unglauben an ihn und von der heiligen Moschee zurückgehalten und euch vertrieben, als ihr das Volk seid. Das ist eine wesentlich ernstere Angelegenheit mit Allah als die Tötung derer, die ihr erschlagen habt. 'Und die Verführung ist schlimmer als das Töten.' Sie haben den Muslim in seiner Religion verführt und ihn zum Ungläubigen gemacht und das ist bei Allah schlimmer als das Töten."
(Ibn Ishaq / Hisham 426)

 

So ist die Rechtfertigung, die Mekkaner zu töten und ihre Waren zu stehlen, ist rein religiös. Das einzige, was von den Muslimen "gestohlen" wurde, war die Möglichkeit die heilige Moschee zu betreten (d.h. das Haj-Ritual an der Kaaba zu absolvieren). Die unschuldigen Karawanenreisenden waren für Mohammeds tödliche Überfälle ein faires Spiel da sie die Muslime "von Allahs Weg zurückhalten" und dadurch den "Unglauben" der mekkanischen Führung fühlten. Dies wird umso deutlicher durch die nächste große Episode, in der Mohammed seine Männer aussandte, um Karawanen zu plündern - die Schlacht von Badr:

Dann hörte der Apostel, dass Abu Sufyan aus Syrien mit eine große Karawane von Qurish, mit ihrem Geld und Ware, begleitet von einigen dreißig oder vierzig Männern... Als der Apostel von Abu Sufyan aus Syrien kommen hörte, rief er die Muslime und sagte: "Dies ist die Quraisch Karawane mit ihrem Eigentum. Geht Sie angreifen, vielleicht gibt Allah es als Beute."
(Ibn Ishaq/Hisham 428)

 

In diesem Fall kehrten die Mekkaner nach Mekka von einer Geschäftsreise nach Syrien zurück. Alle Waren, die sie mit sich führten, waren von den Syrern gekauft worden.

In den nächsten neun Jahren war die Grundeinnahmequelle und die Basis für den Reichtum der Muslime, das was sie gewaltsam aus anderen herausgeholt haben. Als Mohammed starb, erfanden seine Männer weitere Entschuldigungen, um viele anderen arabischen Stämmen, Juden und Christen überfallen zu können und um zu stehlen. Wie die Mafia entwickelten sie sich allmählich zu einer Schutzmacht, wo andere Stämme nur friedlich leben konnten wenn sie die muslimische Herrscher würdigten und ihnen Tribut zahlten.